In einem Münchener Poolhaus, das an die offenen Pavillons der klassischen Moderne erinnert, ist eine offene, aus Rohstahl gefertigte Feuerstelle integriert. Durch die Nähe der Elemente Holz und Stahl, Wasser und Feuer entstehen neue, inspirierende Perspektiven.
Ein Poet würde formulieren: „Als ich die kühlen Wassertropfen von meiner Haut perlen spüre, gleite ich sanft über die Leiter aus dem Pool. Die warme Sommerluft umhüllt mich wie eine zweite Haut, während meine Füße das sonnengewärmte Holz des Pooldecks berühren. Vor mir erhebt sich ein architektonisches Kleinod: das Poolhaus. Mein Blick wandert weiter und bleibt an einem faszinierenden Anblick hängen: ein Außenkamin aus Rohstahl, in dem ein Feuer knistert und tanzt. Die Flammen werfen ihr warmes, goldenes Licht auf die Umgebung und schaffen eine Atmosphäre von zeitloser Geborgenheit. Das sanfte Prasseln des Feuers mischt sich mit dem leisen Plätschern des Pools zu einer beruhigenden Symphonie der Elemente“.
Die Architekten heben die hölzerne Schrankwand hervor, welche intime, sowie notwendige Bereiche beherbergtund das Haus nach Osten abschließt. Die vertikale Profilierung der hölzernen Flächen vermittelt dem Bewohner Maßstäblichkeit und ein haptisches Erlebnis zugleich. Das Material des Schrankes schafft einen warmen Kontrast zu den rohen Oberflächen aus Beton von Boden und Decke sowie zu dem aus Rohstahl gefertigten Kamin.
Fotos: FUN Architekten
Martin Rogmans, Gangkofen, Deutschland
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